Unter Linux mehrere pdf Dateien in ein pdf-File zusammenführen mergen

Gerade kam ich mal wieder in die Verlegenheit mehrere pdf-Dateien in eine Datei zusammenführen zu wollen. Damit ich nicht jedes mal wieder googeln muss schreibe ich’s hier mal auf. :P

Am leichtesten geht es mit dem kleinen Tool pdftk, welches man sich aus den Repositories installieren kann:
~$ sudo aptitude install pdftk
Anschließend kann man einfach mit:
~$ pdftk datei1.pdf datei2.pdf datei3.pdf cat output out.pdf
die pdf-Dateien zusammenführen.

Es gibt noch eine etwas kompliziertere Variante mit Ghostscript, welche den Job genauso souverän erledigt, aber schlechter zu merken ist:
~$ gs -dNOPAUSE -sDEVICE=pdfwrite -sOUTPUTFILE=out.pdf -dBATCH datei1.pdf datei2.pdf

Beide Versionen funktionieren bei mir sehr gut! Anstatt alle Inputfiles einzeln anzugeben, kann man auch mit *.pdf arbeiten. Hierzu müssen sich die Files aber alle in einem Verzeichnis befinden.

Quellen: klick und klick

Linktipp: motoringconbrio.com

Damit hier auch mal wieder was neues steht, gibt es heute mal keine Anleitung etc. sondern einen Linktipp auf einen meiner Lieblingsblogs.
Unter www.motoringconbrio.com gibt es fast täglich Updates mit wunderschön photographierten Wagen! Die Autoauswahl beschränkt sich nicht nur auf eine Marke oder einen bestimmten Zeitraum, sondern es ist wirklich sehr bunt und vielfältig! Viele alte Japaner, Schweden, Deutsche, Amerikaner, Franzosen usw. Wirklich herrlich und meiner Meinung nach für jeden Autofan mindestens einmal die Woche Pflicht!

OSS-Audio-Device beim mplayer auswählen

Falls man mehrere Soundkarten im PC hat, ist es manchmal recht nützlich, diese einzeln auswählen zu können. Ich verwende hierzu immer die OSS-Ausgabe. Unter VLC kannte ich die Option schon:

cvlc --oss-audio-device=/dev/dsp *.pls

Da ich in letzter Zeit immer häufiger den altgedienten mplayer verwende, musste ich mal nachschauen und bin hier fündig geworden. Der Befehl für den mplayer lautet:

mplayer -ao oss:/dev/dsp *.mp3

Ist ganz praktisch, so kann man im Hintergrund Musik spielen lassen und z.B. über das Headset noch skypen etc.!

Update: Per Mail kam der Hinweis auf die Antiquiertheit des Open Sound Systems: Der Grund warum ich OSS verwende ist folgender:
Ich habe momentan zwei Soundkarten im PC. Über die erste Soundkarte lasse ich meistens Musik über normale Lautsprecher laufen. Deshalb starte ich den Mplayer oder vlc im OSS-Mode. Über die zweite Soundkarte ist mein Headset angeschlossen, hierüber läuft dann der ganze Rest mit Pulseaudio, also Skypen, irgendwelche Videos die man sich anschaut usw. Hat den Vorteil, dass man die Lautstärke getrennt voneinander regeln kann und kurz mal eines von beidem ausschalten.

Nokia Panorama eine Panorama-App für das Nokia N900

Vor kurzem bin ich auf ein tolles kleines Stück Software für das Nokia N900 gestoßen. Die App heißt “Automatic Panorama” und macht auch genau das: Sie schießt vollautomatisch Panoramaphotos.

Nokia N900 Panorama eine Panorama-App für das N900

Bedienung:

Die Bedienung ist ziemlich simpel: man startet die App, öffnet die Kameraklappe und drück einmal den Auslöser. Nachdem ein Bild geschossen wurde, kann man das Handy entweder nach links oder nach rechts weiterbewegen. Nachdem ca. die Hälfte des gesamten von der Kamera vorher erfassten Bildausschnitts mit neuen Bildinformationen gefüllt wurde, vibriert das Handy kurz und es erscheint ein Meldung mit dem Text “Hold still”. Dann wird das nächste Bild geschossen. Um den Bildausschnitt auch wirklich einigermaßen über dem vorherigen Bild zu platzieren wird mittels kleinen Pfeilen angezeigt, ob man das Handy noch etwas weiter nach links/rechts drehen soll oder nach vorne/hinten kippen. Die Rückmeldung mittels leichten Vibrationen funktioniert super. Das vorherige Bild wird immer als halb transparentes Geisterphoto mit angezeigt um einem die Kameraführung zu erleichtern.

Dieser Vorgang wird mehrfach wiederholt – ich glaube so ca. 12 Bilder werden benötigt um ein Panorama zu erstellen. Damit werden ca. 230° abgebildet.

Anschließend rechnet das N900 eine Weile. Im ersten Schritt werden die einzelnen Bilder zusammengesetzt und leichte Versätze ausgeglichen, dies kann man live auf dem Display beobachten. Als nächstes wird dann noch die Helligkeit aller Bilder angepasst auch das kann man am Bildschirm beobachten.

Die Software hat einen eigenen Betrachter für die Panoramaphotos integriert, bei welchem man im oberen Segment immer noch die relative Position zum gesamten Bild angezeigt bekommt. Der normale Bildbetrachter des N900 kann jedoch genauso gut verwendet werden.

Der Bildbetrachter der Panorama-App auf dem Nokia N900

Einstellungsmöglichkeiten

Im Optionsmenü der App kann man die Auflösung zwischen low (~6005×706Pixel) und high (~9862×1105Pixel) umschalten. Die Bildgrößen variieren etwas, je nachdem wie viel die Software noch “geraderechnet”. Außerdem kann man den Autofokus deaktivieren (hilfreich für z.B. Panoramen von weit entfernten Objekten, wie Bergketten etc.). Den Speicherort sowie die Speicherart kann man ebenfalls noch einstellen.

Nokia N900 Optionsmenü der Automatic Panorama App

Ergebnisse / Fazit

Also ich bin Begeistert von der Panorama-App, da sie einem alles abnimmt: man muss nur einmal den Auslöser drücken und sich anschließend mit dem Handy in der Hand einmal langsam um die eigene Achse drehen. Den Rest übernimmt die App.
Falls man selbst noch mit Gimp oder einer anderen, evtl. auf Panoramen spezialisierten Software, Hand anlegen möchte, kann man die für das Panorama verwendeten Bilder zusätzlich noch einzeln abspeichern.
Was etwas problematisch ist, sind sich bewegende Objekte, dies führt zu Bildfehlern.

Die Bilder sind natürlich nicht mit professionell erstellten Panoramaaufnahmen zu vergleichen, für eine vollautomatische Handy-App sind die Ergebnisse mehr als ausreichend.

Hier drei von mir freihändig geschossene Bilder:

ACHTUNG: Um die Bilder in “groß” anzusehen: Rechtsklick auf’s Bild > Link in neuem Fenster/Tab öffnen.

#1 Auf dem diesjährigen Hammerstatt-Revival an der Rennstrecke (Auflösungseinstellung: low ~5MB)

Panoramaphoto Hammerstatt-Revival 2011 an der Rennstrecke, leider ohne Motorräder

#2 Im Fahrerlager auf dem Hammerstatt-Revival 2011 in Schwenningen (Auflösungseinstellung: low ~5MB). Hier sieht man schön das Problem mit den Bildfragmenten bei sich bewegenden Objekten.

Panoramaphoto Fahrerlager Hammerstatt-Revival 2011 in Schwennigen

#3 Parkplatz während einer Motorradtour – Col de Schlucht im Elsass (Auflösungseinstellung: high, ~10MB)
Panoramaphoto Motorradtour Col de Schlucht

Wo bekommt man die App?

Die Automatic Panorama App gibt es kostenlos im Nokia Ovi Store! Sie wurde von Nokia selbst entwickelt.

Link: http://store.ovi.com/content/108705?clickSource=search&pos=9 Alternativ einfach mit dem N900 http://link.ovi.mobi/n900store und unter “Suchen” “Panorama” eingeben.

Car-Hifi im Seat Leon 1M: Dachhimmel demontieren und Dach dämmen

Eine der größten Blechflächen am Auto ist sicherlich das Dach. Leider neigt selbiges zum Mitschwingen und sollte deshalb ruhig gestellt werden. In diesem Beitrag wird erklärt, wie der Dachhimmel demontiert und anschließend das Dach gedämmt wird. :-)

Zuerst sollte man wissen, dass der Dachhimmel beim Seat Leon 1M nicht geklebt ist. Eigentlich müssen nur alle Befestigungsteile demontiert werden und der Himmel kann komplett aus dem Fahrzeug genommen werden.

Gehalten wird der Himmel von:

  • Der Innenraumleuchte: Hier kann man einfach das Glas abnehmen, die zwei Schrauben lösen und die Leuchte ist los. Seat Leon 1M Dach dämmen und Dachhimmel demontieren: Innenraumleuchte
  • Den Sonnenblenden: Am Drehfuß die Abdeckkappe abnehmen und die Schraube lösen. Etwas schwieriger ist die Demontage des Einrasthakens. Dieser ist mit zwei Schrauben im Blech befestigt, Darüber ist jedoch eine Abdeckkappe, welche sehr schwer abgeht! Ich bin mit einem Schraubendreher an der offenen Seite der Öse reingefahren und habe die Abdeckkappe so entfernt bekommen. Leider ist eine Öse dabei zu Bruch gegangen :-( Seat Leon 1M Dach dämmen und Dachhimmel demontieren: Halterung Sonnenblenden
  • Den Angstgriffen Haltegriffen: Diese sind jeweils mit zwei Schrauben befestigt. Den Griff zu sich ziehen und mit einem kleinen Schraubendreher die Abdeckung abklappen, dann kann man die Griffe wunderbar demontieren.
  • Den A-Säulen-Verkleidungen: Diese sind nur gesteckt und können mit etwas Kraft entfernt werden.
  • Den B-Säulen-Verkleidungen: Diese sind mit zwei Schrauben befestigt, im oberen Bereich nur gesteckt. Man muss vorher jedoch den unteren Teil abbauen, welcher mit einer Schrauben befestigt ist.
  • Continue reading ‘Car-Hifi im Seat Leon 1M: Dachhimmel demontieren und Dach dämmen’

VW Polo 6N vorderer Sicherheitsgurt inkl. Gurtstraffer wechseln

Hier mal ne Anleitung wie man den vorderen Sicherheitsgurt bei einem Polo 6N wechselt.

Der neue Sicherheitsgurt:
VW Polo 6N Gurtstraffer, Sicherheitsgurt
Der Gurt ist samt Gurtstraffer (der lange “Kamin”) eine komplette Baugruppe. Da der Gurtstraffer nicht wie z.B. der Airbag elektrisch mit dem Fahrzeug verbunden ist, kann man die Batterie normal im Auto lassen.

  • Als erstes die Rücksitzbank umklappen und die zwei kleinen Plastikmuttern der Seitenverkleidung (unten im Bild) von Hand sowie den Einrastpunkt für die Rückenlehne (oben im Bild) mit einem Inbusschlüssel lösen.
    VW Polo 6N Verkleidung Rückenlehne Gurtstraffer Sicherheitsgurt Gurt
  • Um die Verkleidung leichter demontieren zu können, wird die Halterung für die Hutablage im Kofferraum demontiert. Diese ist mit zwei T20 Torxschrauben befestigt:
    VW Polo 6N Hutablage Kofferraumverkleidung Sicherheitsgurt Gurt Continue reading ‘VW Polo 6N vorderer Sicherheitsgurt inkl. Gurtstraffer wechseln’

Semesterprojekt an der HS Furtwangen in der Fakultät Informatik

Android Semesterprojekt HS Furtwangen Computer NetworkingUm etwas Werbung für die Hochschule und den Studiengang Computer Networking zu machen ein kleiner Post über unser Semesterprojekt im letzen Semester, welches sogar im Südkurier erwähnt wurde (print+web).
Am Ende des Semesters findet zumindest in der Fakultät Informatik an einem Vormittag eine Art “Messe” statt, bei der alle Studierenden ihre Semesterprojekte vorstellen. Bei diesen Veranstaltungen erscheint meistens ein oder mehrere Pressevertreter, welche die Projekte anschauen, die Studierenden interviewen und Bilder schießen. Semesterprojekte laufen i.d.R. in Zusammenarbeit mit einer Firma ab, meistens mit ca. 3-6 Teammitgliedern und dauern über das gesamte Semester.
Der Südkurier hat den kleinen Bericht sogar auf seiner Website veröffentlicht: http://www.suedkurier.de/regiblablub (mit Bild von Team Android :mrgreen: )
Inhaltlich ist der Artikel ziemlich falsch. Der Artikelautor hat ein paar features von Projekten zusammengemixt :roll: .
Unser Projekt fand in Zusammenarbeit mit XS embedded aus Villingen statt, welche die nötigen Entwicklerboards/Touchmonitore usw. gestellt haben und als Auftraggeber fungierten. Das Team bestand aus Fabian, Kamill, Katharina, Nils und mir.
Die Aufgabe war eine Portierung des quelloffenen mobilen Betriebssystems Android auf die Entwicklerboards (zu Projektbeginn Beagleboards, später dann die wesentlich leistungsstärkeren Pandaboards, beide mit ARM-Prozessoren von Texas Instruments). Die Portierung wurde von Katharina und Nils vorgenommen. Außerdem war noch die Entwicklung von Android-Demo-Apps mit automotive Bezug gefordert, was von Fabian, Kamil und mir übernommen wurde. Hierbei wurde dann ein BCAS (Board Control Advisory System), also ein aufgebohrter Bordcomputer mit 3D-Animation! (von Kamill) und ein elektronisches Fahrtenbuch (von Fabian und mir) entwickelt. Betreuender Professor war Prof. Dr. Lothar Piepmeyer.
Hier gibt es noch die Bildergalerien der Hochschule zum online anschauen: Nummer 1 und Nummer 2. Da erkennt man recht gut, was die anderen Teams für Projekte hatten.
Die Fakultät Informatik hat auch noch ein Artikel dazu geschrieben: Bericht der Fakultät Informatik Dort kann man auch die komplette List der Projekte einsehen.

Car-Hifi im Seat Leon 1M: Türdämmung und Einbau von Tiefmitteltönern TMT

In diesem Beitrag werde ich erklären, wie bei einem Seat Leon 1M die Vordertüren gedämmt werden.  Außerdem werde ich erklären wie spezielle Halter für die stabile Montage von 16,5cm Tiefmitteltöner gebaut werden können. Ganz dem Hifi-Grundgedanken folgend ist das Ziel eine möglichst unverfälschte Wiedergabe von Musik zu erreichen.
Das Vorwort und die Grundproblematik kopiere ich schamlos aus einem meiner früheren Beiträge, in welchem ich die Türdämmung bei meinem alten Golf 3 beschreibe.

Vorwort

Viele Leute denken überspitzt ausgedrückt, dass Carhifi daraus besteht, sich eine mit LEDs beleuchtete Basskiste aus dem Blödmarkt in den Kofferraum zu schmeißen und mit wummernden Bässen durch die 30er Zone zu fahren. –> Alles falsch.
Will man sich eine ordentliche Hifianlage in sein Auto zimmern, beginnt man mit den Lautsprechern vorne. Auf keinen Fall hinten! Die sogenannten Heckablagensysteme, sind ein Relikt aus den 80er Jahren, als die Türverkleidungen noch zu instabil waren, um Lautsprecher zu tragen. Musik kommt von vorne – bei einem Konzert stellt man sich ja nie mit dem Rücken zur Band, oder? Zudem werden die Heckablagen bei einem Unfall gerne mal zum tödlichen Geschoss und zertrümmern den Insassen den Schädel. Bild gefällig?
Crash (Kleine Preisfrage: Wer von euch erkennt, um welches Auto und Sondermodell es sich hier handelt?)

Grundproblematik

Bei den meisten Autos, u.a. auch bei meinem ehemaligen Golf, sind die Tiefmitteltöner einfach nur in die Türverkleidung eingeschraubt. (Anm. des Autors: Beim Seat Leon ist dies ab Werk besser gelöst, da die Lautsprecher mit einem Plastikhalter direkt auf den Aggregateträger montiert sind.) Will man Musik hören, gibt man ein elektrisches Signal auf die Lautsprecher, welches durch dessen Spulen läuft und dort ein Magnetfeld erzeugt. Die Spulen sind schwingend aufgehängt und mit der Membran des Lautsprechers verbunden. Durch das erzeugte Magnetfeld werden sie von den Magneten des Lautsprechers abgestoßen – dadurch bewegt sich die Membran des Lautsprechers, bewegt die Luft und erzeugt damit Schallwellen.
Man will also, dass sich die Membran bewegt und sonst nichts anderes. Aus diesem Grund sind im Homehifibereich die Lautsprecher auch in Holzgehäusen verbaut, Gehäuse aus Plastik im unteren Preissegment klingen u.a. deshalb schlechter, da sie weniger steif sind und mitschwingen.
Bei einer ungedämmten Tür, wird nicht nur die Lautsprechermembran in Bewegung versetzt, sondern zusätzlich noch die Türverkleidung, das Außenblech und alles was sonst noch an der Tür verbaut ist. Alles zusammen wirkt dann wie eine große Zusatzmembran und erzeugt Störgeräusche (Klappern).[1] Hinzu kommt, dass der Lautsprecher fast ohne Gehäuse spielt, da die Türverkleidung nicht dicht ist. Die Energie, die man zur Erzeugung des Schalls in den Lautsprecher geleitet hat, verpufft so in den Innereien des Autos.[2]
Ziel einer Türdämmung ist es, das Mitschwingen von allem anderen zu unterbinden und den Lautsprecher möglichst in ein geschlossenes Volumen (vgl. Lautsprecher in einem geschlossenen Holzgehäuse) spielen zu lassen. Eine völlig dichte Tür wird man nie erreichen können, da z.B. noch die Fenster eingebaut sind welche nicht ganz dicht sind, außerdem sind noch Wasserabflüsse in der Tür, welche man tunlichst nicht verschließen sollte.

Benötigtes Werkzeug und Material

  • pro Tür ca. 1,5m Aluminium U-Profil aus dem Baumarkt
  • Karosseriekleber
  • Bausilikon
  • pro Tür ca. 1,5m² Alubutyl
  • pro Tür ca. 0,5m² geschlossenzelliger Schaumstoff (Reimo X-trem)
  • eine Dose Pattex Classic
  • Glasfaserspachtel
  • 21mm MPX Birke (Sperrholz) 37cm*37cm für vier MPX-Ringe
  • 12mm MPX Birke (Sperrholz) 18,5cm*18,5cm für einen MPX-Ring
  • Einige M5-Schrauben (genau Maße stehen im betreffenden Abschnitt)
  • Spax-Schrauben
  • Eine Tapezierrolle
  • Stichsäge
  • (Stand-)Bohrmaschine
  • Heißluftföhn
  • viel Zeit und Geduld (das hier beschriebene ist nicht an einem Mittag erledigt und hat sich beispielsweise bei mir aus Zeitmangel über mehr als ein halbes Jahr hingezogen :| )

Schritt 1: Demontage der Türverkleidungen und des Aggregateträgers

Die Demontage der Türverkleidung und des Aggregateträgers habe ich in einem früheren Blogeintrag bereits beschrieben.
Hinweis: Das Türschloss ist ohne den Aggregateträger montierbar. Es ist also möglich, längere Zeit mit “offener” Türe herum zu fahren. Man sollte nur gutes Klebeband zum Festkleben der Scheibe verwenden.  Meines war so gut, dass ich nach ein paar Wochen mit Spiritus, Verdünnung und Superbleifrei die Klebereste von der Scheibe entfernen musste. :D

Schritt 1: Türe säubern

Nachdem die Türverkleidung samt Aggregateträger demontiert ist, kann es mit der Säuberung der Türe los gehen. Ab Werk ist die Türe im unteren Bereich mit Wachs ausgespritzt und es sind zur Schalldämmung Bitumenmatten verklebt. Da das Wachs durch Alubutyl “ersetzt” wird und die Bitumenmatte den Effekt von Alubutyl verschlechtert muss beides entfernt werden.

Um die Bitumenmatte aus der Türe zu entfernen wird ein Heißluftföhn benötigt. Mit diesem wird die Bitumenmatte immer stückweise erhitzt, da sie sich so leicht mit einem alten Eiskratzer, einer Spachtel o.ä. entfernen lässt. Mit dem Heißluftföhn sollte man nicht zu lange auf eine Stelle blasen, da der Lack auf der Türaußenseite sonst Schaden nehmen könnte.

Das Wachs sollte nur dort entfernt werden, wo später wirklich Alubutyl aufgeklebt wird. Das Gröbste des Wachses kann man mit einem weichen Plastikrakel o.ä. abkratzen – den Rest dann einem Reinigungsmittel eurer Wahl. Ich habe so ziemlich alle Reiniger und Mittel ausprobiert, welche ich finden konnte am Besten hat letztendlich Superbenzin funktioniert. Trotzdem noch eine heiden Arbeit.

Wichtig: Am Schluss alles mit Aceton entfetten, damit die nachfolgenden Schichten halten.
Seat Leon 1M Offene Tuer Tür mit Bitumenmatte und Wachs Heißluftföhn und Spachtel Teilweise entfernte Bitumenmatte

Schritt 2: Aluprofile einkleben

Um dem Türblech zusätzlich Stabilität zu verleihen werden nun Aluprofile in die Türe geklebt. Continue reading ‘Car-Hifi im Seat Leon 1M: Türdämmung und Einbau von Tiefmitteltönern TMT’

Android Alcomat Promillerechner App

Durch die Veranstaltung “Andwendungsentwicklung für Android” an der HS Furtwangen bei Herrn Prof. Piepmeyer haben Harald, Fabian und ich als kleines Projekt den Alcomat programmiert, welchen ich euch hier mal vorstellen möchte. Der Artikel bot sich an, weil ich einen Großteil aus unserer Dokumentation kopieren konnte und sich so der Zeitaufwand in Grenzen hielt. Sonst schläft der Blog hier noch komplett ein. :-)

Kurzbeschreibung:

Der Alcomat ist eine App, mit welcher man über einen Abend hinweg seine getrunkenen Getränke aufzeichnet. Über Parameter, wie z.B. Alter, Gewicht Zeit usw. wird dann der Blutalkoholwert berechnet.

Hauptbildschirm mit Getränkeauswahl Android Alcomat Promille Rechner Alkomat Optionsbildschirm mit Einstellungsmöglichkeiten Android Alcomat Promille Rechner Alkomat Getränke hinzufügen Bildschirm mit 75 Icons Android Alcomat Promille Rechner Alkomat

Haupteigenschaften:

  • Berechnung des Blutalkoholwerts anhand Geschlecht, Alter, Gewicht, Größe und Zeit unter Zuhilfenahme der Widmark- und Watsonformel.
  • Komplette Datenhaltung in einer Datenbank. (Androib verwendet SQLite im Hintergrund)
  • Dynamische Erzeugung der GUI, mit unterschiedlicher Größe der Getränkeicons abhängig von der Bildschirmgröße.
  • Möglichkeit über das Optionsmenü eigene Getränke hinzuzufügen, mit 75 Getränkeicons zur Auswahl.
  • Ändert der Anwender die Zeit seines Androidgerätes, werden die Datenbankeinträge entsprechend angepasst, um den Blutalkoholwert nicht zu verfälschen. (Wurde via BroadcastReceiver realisiert)
  • Ab Android Version 2.1 lauffähig.

Weitere Eigenschaften:

Alcomat Android QR-Code

QR-Code zum Downloaden

Nachdem die App fertig programmiert war, wurde überlegt, die App in den Google App Market zu laden. Die Bereitschaft der Nutzer für eine derartige App etwas zu zahlen, wurde als sehr gering eingeschätzt. Aus diesem Grund wurde Mittels AdMob Werbung in die App eingebunden, welche nun unter dem “Neue Saufrunde !!!”-Button Werbebanner einblendet. AdMob ist ein von Google im Jahr 2009 für 750 Millionen Dollar aufgekauftes, auf mobile Inhalte spezialisiertes Werbeunternehmen, welches mit Google AdSense vergleichbar ist. Die Einbindung der Werbung erfolgt über einen speziellem View, welcher entweder komplett programmatisch, oder in unserem Fall per xml im Layout in die App integriert wurde. Unter Android Alcomat Promille Rechner ist die App nun im App-Market zu finden.

In der App kann man im Optionsmenü auf “Mehr” klicken und wird dann auf die Seite von HDFMNT-Software weitergeleitet (O-Ton Harald: “Eine studentische Verbindung zur Entwicklung von Malware”  :mrgreen: ) und kann weitere Apps herunterladen und erhält Kontakt zu uns für z.B. Verbesserungsvorschläge.

Insgesamt war Anwendungsentwicklung mit Android eine sehr interessante Veranstaltung, da man sonst eher wenig oder keinen Einblick in die Entwicklungsmethoden für mobile Endgeräte bekommt.

Tuning World Bodensee 2011 Bilderhaufen

Letztes Wochenende war mal wieder die Tuningworld Bodensee auf dem Friedrichshafener Messegelände. Felgentechnisch geht der Trend dieses Jahr klar in Richtung Rotiform-Felgen. Als Importeur für Deutschland fungiert Low Car Scene aus Österreich (mit Gutachten teilweise!). Außerdem konnte man quasi mit einem Jahr Verzögerung den Trend, bestimmte Teile des Autos mit einem Haufen bunter Skate-Aufklebern zu bekleben, an vielen Autos bewundern. Leider lassen sich die Leute der Tuningworld Veranstaltungsmäßig wenig neues einfallen: es gab wieder eine Driftshow auf dem Außengelände… Etwas mehr Einfallsreichtum hätte ich dann doch erwartet.
Die Car & Sound wurde dieses Jahr ebenfalls wieder unter dem Dach der Tuning World veranstaltet. Es war allerdings eine herbe Enttäuschung, z.B. hatte keiner der großen Headunit-Hersteller einen richtigen Stand. :( Die Messe war klar an die Boombox-Fraktion ausgerichtet, welche die selbigen dann auch zu Hauf aus den Messehallen geschleppt hat. Einziger Lichtblick war Fortissimo welcher die neuen Produkte von Massive-Audio (digitale Endstufen mit einer ungeheuer kleinen Bauform + Lautsprecher) präsentierte. Die Leistungsfähigkeit seiner Dämmprodukte und dem Massive-Audio-Equipment führte er im “Massive-Mini” vor, einem alten, stark gedämmten Mini mit 3 12″ Subwoofern im Bandpass und einem 16 Komposystem – insgesamt sehr beeindruckend was Druck und Schnelligkeit angeht :mrgreen: .
Continue reading ‘Tuning World Bodensee 2011 Bilderhaufen’