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Suchen und ersetzen in SQL / mySQL Datenbanken

Heute war etwas Aufräumarbeit in der Blog-Datenbank angesagt. 🙂

Im speziellen ging es um die Ersetzung von Links auf den alten Webspace in den Beiträgen und noch ein paar andere kleinere Änderungen.

Fügt man in WordPress ein Bild ein, wir der Pfad nicht relativ zum Webspace sondern absolut gespeichert, also mit kompletter URL. Zieht man mit dem Blog über den Lauf der Jahre mehrfach um (so wie ich) und ändert evtl. noch die Domain des Blogs, entstehen so einige Karteileichen.

Hier mal ne kleine Anleitung, wie man die ungĂĽltigen Links auf die aktuelle Adresse umbiegt:

  1. Als erstes erstellt man ein Backup – das ist wirklich sehr wichtig! 🙂 Ich benutze dazu immer mysqldump Damit kann man den kompletten Inhalt einer Datenbank einfach in eine Datei “dumpen”:
    shell> mysqldump --all-databases -u$USER -p$PASSWORT > dump.sql
    Geht anschlieĂźend etwas schief, hat man ein Backup und kann darauf zurĂĽckgreifen. Das Backup kann man mit:
    shell> mysql < dump.sql
    wieder einspielen. Hat man beim Erstellen des Dumps eine spezielle Datenbank ausgewählt sollte man:
    shell> mysql $DB-NAME < dump.sql
    verwenden.
  2. Jetzt die eigentliche Aufgabe, suchen und ersetzen: Hier zu setzt man ein Konstrukt aus dem UPDATE und REPLACE Befehl ein, führt man hintereinander mehrere Ersetzungen durch ist der Feldname in der REPLACE-Funktion besonders tückisch, da man leicht vergisst ihn mitzuändern:
    mysql> UPDATE [table_name] SET [field_name] = REPLACE([field_name],'[string_to_find]','[string_to_replace]');
  3. Im Vorfeld sollte man natürlich auch per SELECT schauen, wie viele Datensätze man überhaupt ändern muss. Hier für ist LIKE ganz praktisch:
    mysql> SELECT * FROM [table_name] WHERE [field_name] like "%SUCHTEXT%";
  4. Das war’s!
  5. Kleiner Hinweise noch: Ich lösche immer noch die bash_history, wenn ich das mysql-Passwort per Befehl mitgebe. Man weiĂź ja nie…

WordPress erstellt keine Thumbnails – Installation der GD Library fĂĽr Php5

WordPress bietet die Möglichkeit ĂĽber das Webinterface Bilder hochzuladen, um sie dann in den Beiträgen verwenden zu können. Seitdem ich von einem Freehoster umgezogen bin hat das bei mir zwar noch funktioniert, aber WordPress generierte keine kleinen Vorschaubildchen mehr (sog. Thumbnails) und man verlinkte immer das komplette Bild, etwas skaliert eben. Woran das liegt und wie man es behoben bekommt gibt’s hinter “read more” 🙂 Continue reading WordPress erstellt keine Thumbnails – Installation der GD Library fĂĽr Php5

Domainwechsel auf blog.d-11.de

Seit heute ist die Hauptadresse des Blogs www.blog.d-11.de. Die alte URL blog.d-11.de wurde mir zu lang und meinen vollen Namen möchte ich auch nicht mehr in der URL verwenden. Um die Domain d-11.de für weitere Projekte offenzuhalten habe ich ähnlich wie Nils die Subdomain blog vorne angehängt. Was man für so einen Domainwechsel alles machen muss (bzw. ich mit meiner Konfiguration hier):

  • Die Subdomain blog.d-11.de anlegen.
  • d-11.de per Header-Redirect auf die Subdomain weiterleiten (unschön, bleibt bis auf weiteres aber so)
  • Den A-Record von blog.d-11.de auf den Server hier anpassen
  • Den A-Record von blog.d-11.de löschen und die Domain per Header-Redirect auf blog.d-11.de umleiten.
  • Auf dem Server den regulären Ausdruck fĂĽr die Vhost-Konfiguration in /etc/lighthttpd/lighthttpd.conf anpassen und lighty dann einmal durchstarten
  • Im WordPress die Blogadresse ändern, damit die angezeigten Links wieder funktionieren.

Umzug auf den neuen Server fast abgeschlossen

Wie man am Mangel von neuen Beiträgen unschwer erkennen konnte, hatte ich seit letzten Herbst relativ wenig Zeit mich um dieses Projekt hier zu kümmern, was sich jetzt aber hoffentlich wieder ändern wird.

Zudem kamen noch technische Probleme meines ehemaligen Hosters (FunPic), dessen Server chronisch ĂĽberlastet waren und immer noch sind. Hierher rĂĽhrten z.B. diese “no suitable nodes available to server your request”-Fehlermeldungen. Um Weihnachtszeit herum fĂĽhrte dann ein Einspielen eines (defekten) Backups der Datenbank dazu, dass ich mich selbst aussperrte und nur noch per SQL-Befehl im phpmyadmin Beiträge hätte schreiben können. Durch die ständigen VerbindungsabbrĂĽche und die ServerĂĽberlastung begann ich mich dann nach einem neuen Hoster umzusehen.

Die Website läuft jetzt auf einem kleinen vServer von Netcup mit 333MHz, 100MB RAM und 4,3GB HDD in einem RAID 1, welcher leistungsmäßig wirklich an der untersten Grenze für eine dynamische Website ist. Auf dem vServer läuft Debian Lenny 64Bit mit mysql, php5-cgi und als Webserver lighttpd (lighty ausgesprochen). Das Angebot von Netcup war so ziemlich die günstigste Möglichkeit an einen (v)Server mit root-Zugriff zu kommen.

Was jetzt noch fehlt ist ein neues Theme fĂĽr die Website, damit man hier optisch nicht mehr vom Standardtheme beleidigt wird und auĂźerdem noch die Aktivierung von mod_rewrite, ein Modul fĂĽr schöne URLs (also nicht ?p=1231, sondern URLs mit z.B. dem Beitragstitel mit drin). Da WordPress in Bezug auf die rewrite-Regeln voll auf den ĂĽblicherweise eingesetzten Apache angepasst ist, wird das noch ein bisschen gefrickel…

tl;dr: blog wieder online. 🙂